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Renaturierungsflächen, welche durch Höhenunterschiede, Oberflächenstruktur oder andere Gründe nicht effektiv wiedervernäßt werden können, werden sehr schnell von Birken besiedelt und verbuschen. In 2-3 Jahren haben die Sämlinge sich ausgebreitet.

In 5-6 Jahren haben sich flächendeckende Gehölzgruppen entwickelt, denen auch mit Beweidung nicht mehr bei zu kommen ist. 

 In 8-10 Jahren entstehen dichte Birkenwälder, welche die Moorvegetation völlig unterdrücken und der Artenvielfalt keine Möglchkeiten bieten. 

 Mit den Kiefern verhält es sich ähnlich. Nicht so präsent und flächendeckend wie bei der Birke, aber punktuell sehr massiv und widerstandsfähig.Wo alte Samenbäume sich vermehren, bilden sich dichte Kieferngruppen. Diese werden auch von Schafen nicht mehr verbissen. 

Daraus ergab sich, daß man in den Naturschutzgebieten aktiv und dauerhaft eingreifen muß, um die ursprüngliche Moorvegetation vor der Verbuschung zu schützen und die spezielle Artenvielfalt des Moores zu erhalten .

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Peter Schein, Heinen Damm 13, 26340 Zetel | peter.schein@web.de