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 Die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH) (www.g-e-h.de) bewahrt bedrohte Nutztierrassen vor dem Aussterben.

Jede Nutztierrasse ist seit je her unter ganz eigenen Bedingungen entstanden. Das wesentlichste war die örtliche Futtergrundlage, die aus Boden, Klima und Wirtschaftsweise entstand. Dazu kamen Nutzung, Tradition und andere Faktoren, welche Tierrassen mit ganz spezifischen, örtlich angepaßten Fähigkeiten  und Eigenschaften enstehen ließen. Die Rassen waren auf ihrer Scholle entstanden, robust, leichtfuttrig, problemlos, kamen mit dem örtlichen Wetter und Boden zurecht, hatten leichte Geburten, waren gesund und umgänglich.

Nach dem zweiten Weltkrieg setzte in Europa eine Intensivierung und Spezialisierung der Landwirtschaft ein, welche bis heute anhält.

Technisierung, Steigerung der Produktion, Preisverfall der Erzeugnisse bilden eine Spirale, in der nur große Betriebe mit Hochleistungstieren und -pflanzen überleben. Die Masse der landwirtschaftlichen Produkte wird nur noch mit ganz wenigen Rassen und Sorten erzeugt.

Alles, was nicht höchste Leistung in normgerechter Ausführung  bringt, verschwindet aus den Ställen. 

Die alten Rassen gaben nicht genug Milch oder Eier, ihre Schlachtkörper waren zu leicht oder zu fett, sie wuchsen zu langsam oder hatten pigmentierte Haut. 

Die Moorschnucke ist eine von diesen Rassen: Ihre Wolle ist zu grob, ihr Schlachtkörper zu leicht, die Muskelmasse zu gering, ihr Wachstum zu langsam. So wird sie im normalen Handel so schlecht bezahlt, daß  noch nicht mal die Betriebskosten einer Herde zu decken sind. Ihre Wetterfestigkeit, Genügsamkeit, wildpretartiges Fleisch werden nicht honoriert.

Die GEH macht auf diesen Verlust und die damit verbundenen Gefahren öffentlich aufmerksam, erhält bedrohte Zuchten und fördert den Einsatz alter Rassen.

Arche-Höfe sind landwirtschaftliche Betriebe, die gefährdete Nutztierrassen ganz bewußt in ihr Betriebskonzept integrieren und so diesen Rassen ein Überleben sichern. Ziel sind keine Museums-Tiere, sondern wirtschaftliche Nutzung.

 

Wir vermarkten unsere Schlachtlämmer möglichst direkt ab Hof an Endkunden.

Von September bis Januar kann hier auf Vorbestellung Moorschnuckenfleisch in ganzen oder halben Paketen erworben werden.

Die Lämmer sind in küchenfertige Teilstücke zerlegt und in Gefrierbeutel einvakumiert.

Ein Paket wiegt ca. 12 bis 14 kg und kostet 10,- €/kg.

Zu weiteren Informationen sprechen Sie mich bitte an.

Weibliche Lämmer zur Zucht werden ab Mitte August verkauft.

 

Unsere Moorschäferei ist Archehof, weil wir die Moorschnucke so züchten und einsetzen, wie sie in Jahrhunderten entstanden ist und damit zu ihrer Erhaltung im ursprünglichen Typ beitragen. Unsere Tiere sind im Herdbuch des Landes-Schafzuchtverbandes Weser-Ems e.V. eingetragen.

 

Moorbeweidung ist nur mit Moorschnucken möglich. Keine andere Schafrasse könnte den Sommer im Moor überstehen, dort Lämmer großziehen, Heide und Birken verbeißen und im Herbst gesund auf Grünland gehen.

Naturschutz und Landschaftspflege bilden hier die Grundlage für die Vertrags- beweidung. Die Moorschnucke weidet hier als Dienstleister, ihre besonderen Eigenschaften zahlen sich aus und ergänzen die eigentlichen Produkte Fleisch und Wolle. 

Nach Absprache führen wir gerne Gruppen über die Schäferei und den Rundweg im Spolsener Moor.

 

  

 


Peter Schein, Heinen Damm 13, 26340 Zetel | peter.schein@web.de